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17.03.2026
08:00 Uhr
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Komfort und Dynamik gelingen der elektrischen C-Klasse ausgezeichnet. Mit hoher Ladeleistung und Reichweite addieren sie sich zu einem konkurrenzfähigen E-Auto.

Mit hoher Ladeleistung und üppiger Reichweite wird die kommende C-Klasse als EQ kaum mehr Angriffspunkte für Kritik am Elektroauto übrig lassen. Noch nicht mal im Preis soll die Elektroversion noch ihr thermodynamisch angetriebenes Pendant überragen. Antrieb und Fahrwerk bieten den von der Marke erwarteten Komfort und lassen die Fahrdynamik nicht zu kurz kommen. Probefahrten mit zwei Vorserienmodellen bestätigten das überzeugend.
Die Mercedes C-EQ-Modelle werden im Sommer anlässlich der fälligen Überarbeitung als erste C-Klasse-Modelle vorgestellt. Mercedes nutzt dafür die komplette Antriebstechnik des elektrischen SUV-Modells Mercedes GLC EQ. Mit diesem Gegenangebot zum BMW i3, auch einer möglichen Antwort auf den kommenden Volvo ES60, wird die Modellpalette von Mercedes ein Stück elektrischer.
Wir waren mit dem Entwicklungsteam der neuen C-Klasse unterwegs. Bereits auf öffentlichen Straßen fährt die überarbeitete C-Klasse in einer gänzlich anderen Liga als der im vergangenen Jahr von Mercedes als elektrischer Hoffnungsträger gefeierte, kleinere Mercedes CLA. Mehr Radstand, dazu eine gelungene Dämmung und vor allem ein geschickt abgestimmtes Fahrwerk lassen einen so ruhig über die Landstraßen im Schwarzwald schweben, dass man sich eher wie in einem E- oder S-Klasse-Modell wähnen könnte.